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- Rückblick -

Die ISAF World Sailing Games wurden erstmals im Jahr 1994 in La Rochelle ausgetragen. Die Idee ist, Weltmeister unter der Patronanz des Weltsegelverbandes ISAF auf gleichem Material zu küren. Die Schiffe werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt und ähnlich zu den Olympischen Spielen vertreten die SportlerInnen ihr Heimatland. Die World Sailing Games werden im Vierjahresrhythmus ausgetragen, so dass dieser Event den Höhepunkt in einer Olympiade darstellt. In der Geschichte dieser Veranstaltung waren nach der Austragung in der malerischen Atlantikstadt La Rochelle, Dubai auf der arabischen Halbinsel und die Mittelmeermetropole Marseille Austragungsorte der World Sailing Games.


2006 waren die ISAF World Sailing Games erstmals auf einem Binnensee. Der Neusiedler See, der Weltnatur- und Weltkulturerbe ist und zu den windsichersten Seen Europas zählt, war Austragungsort der ISAF World Sailing Games 2006.

Vom 10. bis 20. Mai 2006 ermittelten 900 Seglerinnen und Segler aus 60 bis 70 Nationen in 10 Klassen ihre Weltmeister.

Die Nationenwertung und somit die King's Trophy ging an Australien mit drei Gold - einer Silber und einer Bronzemedaille. An zweiter Stelle lag Frankreich. Leider konnten die Österreicher bei ihrer Heim WM kein Edelmetall erringen. Der vierte Platz der Damen Vogl/Flatscher im 470er Bewerb blieb somit die beste Platzierung für Österreich.

Nachstehend finden Sie die Resultate zusammengefasst:

Laser (nach 9 Wettfahrten):
1. Tom Slingsby (AUS) 33; 2. Thomas Le Breton (FRA) 47; 3. Diego Romero (ARG) 65; 12. Andreas Geritzer (AUT) 117.
Laser Radial (nach 9 Wettfahrten):
1. Paige Railey (USA) 48; 2. Sophie de Turckheim (FRA) 55; 3. Sarah Blanck (AUS) 62.


470er Damen (nach 9 Wettfahrten):
1. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (FRA) 26; 2. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (AUS) 40; 3. Ruslana Taran/Olena Pakholchyk (UKR) 53 (aufgrund des Wettfahrtssieges bei der 3. Regatta); 4. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (AUT) 53.
470er Herren (nach 9 Wettfahrten):
1. Nathan Wilmot/Malcolm Page (AUS) 56,6; 2. Benjamin Bonnaud/Romain Bonnaud (FRA) 69; 3. Francisco Sanchez/Alejandro Ramos (ESP) 75.

Teamsailing 420er:
1. USA 1; 2. GBR 3; 3. USA 2.


Hobie Tiger (nach 9 Wettfahrten):
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (AUS) 26; 2. Mitch Booth/Herbert Dercksen (NED) 38; 3. Coen de Koning/Mischa Heemskerk (NED) 47; 6. Thomas Zajac/Thomas Czajka (AUT) 65,63; 8. Roman Hagara/Hans Peter Steinacher (AUT) 67.

Hobie 16 (nach 14 Wettfahrten):
1. Kerstin Wichardt/Anja Hafke (GER) 48; 2. Marie Duvignac/Pauline Thevenot (FRA) 56; 3. Annie Nelson/Susan Korzeniewski (USA) 60; 8. Sonja Zelinka/Christine Moser (AUT) 92; 9. Margit Prettenhofer/Claudia Mandl (AUT) 117.

RS:X Herren (nach 9 Wettfahrten):
1. Maksym Oberemko (UKR) 29 ; 2. Tom Ashley (NZL) 35; 3. Julien Bontemps (FRA) 35.
RS:X Damen (nach 9 Wettfahrten): 1. Qiu Bin Chen (CHN) 32; 2. Olga Maslivets (UKR) 33; 3. Manchon Blanca (ESP) 54.

49er (nach 11 Wettfahrten):
1.Iker Martinez de Lizarduy/Xabier Fernandez (ESP) 21; 2. Rodion Luka/Georgiy Leonchuk (UKR) 45; 3. Pietro Sibello/Gianfranco Sibello (ITA) 57; 14. Christoph Sieber/Clemens Kruse (AUT) 123; Nico Delle-Karth/Nikolaus Resch mussten verletzungsbedingt aufgeben.