zurück - Veranstaltungskalender 2007
15. September 2007:
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Ursprünglich war eine Reise nach Amsterdam, dann nach Opatja geplant. Beides ging schief – aus Mangel an Teilnehmern. Nun schön. Bleibe im Land und sieh dich hier um. Franz Reithmayr hat sich umgesehen. Tatsächlich hat er eine schöne und seht interessante Destination gefunden. Nicht weit weg von Rust, was ja Amsterdam und Opatja zum Stürzen brachte, und mit Transportmitteln zu erreichen, die uns näher liegen, als zum Beispiel ein Flieger. Wohin ging´s dieses Mal? Was hat Franz Reithmayr für uns organisiert? Er ließ sich nicht lange bitten „Wir fahren ins Burgenland“. „Ins Burgenland? Das ist ein großes Gebiet.“ „Wir fahren in den Nationalpark Neusiedler See.“ „Aha!“ „Jawohl“ Eine kombinierte Schiffs- und Kutschenfahrt für Mitglieder und Gäste wurde von ihm zusammengestellt. Dann klemmte er sich hinter das Handy, um herauszufinden, wie viele Personen da mitmachen wollen. Und siehe da: Über 30 Leute meldeten sich spontan. Zu Beginn der Fahrt, Samstag, den 15. September, standen 57 Teilnehmer, davon 38 Mitglieder, vor dem Clubhaus. Der Weg zur Fähre war kurz. Das Schiff zog bei der Fahrt manchmal eine kleine Schlammspur hinter sich her. Die Fahrt von Rust nach Illmitz dauerte genau 55 Minuten. Draußen war es bereits kühl, weil der Nordwest uns anblies. Drinnen besorgten einige Drinks gute Laune. „Ein Nationalpark wird verstanden als Instrument, um außergewöhnliche Landschaften für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu erhalten.“ So definiert die Literatur das Gebiert. Der Begriff „Nationalpark Neusiedler See“ für unsere heutige Fahrt war sicher etwas zu weit hergeholt, wir besuchten nur einen kleinen Teil des insgesamt rund 300 km2 großen Schutzgebietes und freuten uns über das prachtvolle Erlebnis. Die Hälfte der Fläche umfasst die Naturzone, wo keine Nutzung stattfindet. Von der Schiffsanlegestelle in Illmitz stiegen wir auf die Pferdekutschen um. Die Kutscher zeigten uns die Besonderheiten dieses Ressorts. Die Fahrt führte in einen Teil der Bewahrungszone, vorbei an der Rinderherde, Putztagebiet, Zicklacke. Wir sahen Schilfhütten, Pusztabrunnen und Fauna und Flora, typisch für diesen Jahresabschnitt. Die Erklärungen des Kutschers haben uns die Schönheiten dieser Region näher gebracht. Mittagessen gab´s in der Pusztascheune, früher ein Stall für die Gemeindestiere und Zuchteber, bevor der hölzerne Bau in eine Gastwirtschaft umgewandelt wurde. Rückfahrt mit Kutsche und Schiff nach Rust. Ade Nationalpark. Es war sehr beeindruckend. Wir kommen wieder, privat oder in der Gruppe. |
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