weitere Bilder aus Bernstein
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weitere Bilder von der Draisinentour
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Unser SCR-Ausflug 2016 – eine sportliche Herausforderung besonderer Art, berichtet von Friederika Ettlinger. Samstag, 15. Oktober: Treffpunkt Wien U6 Siebenhirten – Zustiege „Oldtimer“ Guntramsdorf und „Storchencamp“ Rust. 33 Personen + Chauffeur „Bobby“ sind im Bus. Los geht’s in Richtung Bernstein. Dort erwarten uns schon Kurt und Margarethe Kirnbauer vor dem Felsenmuseum. Nach einer interessanten Führung als Überraschung: Kurt und Margarethe halten Knabbereien, köstliche Mehlspeisen und Getränke für uns bereit. Hm, wie das schmeckt! Ja, die Familie Kirnbauer wollte sich aus Altersgründen auf ihre Art vom Segeln verabschieden. Wir alle vom SCR sind darüber sehr traurig, denn Kurt war ein fleißiger „Regattierer“ und gewann einige Male den SCR-CUP. Beide – ein tolles Team auf ihrem Schiff – und immer mit großer Freude dabei. Unser Obmann, Norbert Drösler, überreichte mit lieben Dankesworten ein Bild, auf dem beide mit ihrem Boot auf dem Neusiedler See segeln. Es sind alle sehr gerührt. Wir verlieren zwei ausgezeichnete Segler, die auch an allen sonstigen SCR-Veranstaltungen teilnahmen. Wir freuen uns, dass ihr dem Club nach der aktiven Seglerzeit weiterhin treu bleibt und bedanken uns für alles, was ihr für uns gemacht habt! Weiterfahrt mit dem Bus, denn um 12 Uhr ist in Oberpullendorf, Bahnhof, die Draisinentour angesagt. Dort erwartet uns die Übergabe der „Gefährte“. Der Bahnmeister erklärt in einer kurzen Einführung die Geräte, Streckenbesprechung, Schrankenbedienung, Fahrtregeln, 4 Personen pro Draisine, 2 „Pedalritter“, 2 Mitfahrer. Verteilung auf die Wagen. Unsere Jugend kann es kaum erwarten loszutreten. Wir hissen schnell noch unsere Clubfahnen, Fotos werden gemacht, dann geht es bei herrlichem Wetter auf den Weg – nächster Stop Stoob. Wald, Wiesen und Felder ziehen vorbei – es macht Spaß. Kreuzen wie mit dem Segelboot ist nicht möglich, einfach den Schienen entlang fahren! Das Treten wird für die „ältere Generation“ beschwerlich, denn es geht leicht berauf. Kurze Zwischenstops, öffnen der Schranken an den Kreuzungen, weiter treten. Das Mittagessen im Bahnhofsmagazin Stoob wartet, der Hunger ist groß. Ein Schnitzelbuffet mit Beilagen erwartet uns. Nach der Anstrengung schmeckt es vorzüglich. Die Jugend drängt zum Weiterfahren. Nächster Stop in Lackenbach bei Kaffe und Kuchen. Köstliche Torten locken. Einige probieren die frischen Palatschinken in allen Variationen – ein Traum! Wieder – Leinen los, mit Kurs auf Neckenmarkt. Von nun an ging's bergab! Schnell und immer schneller flitzen wir dahin. Einige treten im Stehen – sie fliegen fast ins Ziel – und die Regatta ist gewonnen. Ende, aus die sportliche Leistung. Es geht zu Fuß zum Gasthof Traube, einige kommen mit dem Bus vom Bahnhof nach. Fröhlicher Empfang der Wirtin, serviert werden Heurigenteller. Nach der sportlichen Anstrengung schmeckt es wieder sehr. Statt der Pokale gibt es ein Fluchtachterl. Wir steigen um 19 Uhr in den Bus. Zufrieden und stolz über die sportliche Leistung – die ist gelungen, diesmal über Land und nicht auf dem Wasser – ziehen wir mit „Bobby“ unserem Busfahrer heimwärts. Müde, mit dem Gedanken: “Es war ein Training für die nächste Saison 2017 – ein wunderschöner, gelungener Tag – nicht mit Segeln auf dem Wasser des Neusiedler Sees, sondern einfach anders, auf den Schienen der ÖBB, wie es früher die Bahnwärter taten“. Pünktlich um 21 Uhr steigen die Letzten in Wien aus. |