Gedanken zur Clubhauseröffnung und zum Empfang beim Bürgermeister 2016
von Klaus Prtak
Pünktlich mit der Rückkehr der Störche kommen auch die Segler in die Freistadt Rust. Angesteckt von den emsigen Ausbesserungsarbeiten an ihren Nestern wird auch unser Clubhaus von arbeitswilligen Mitgliedern aus dem Winterschlaf geholt und für den bevorstehenden Saisonstart herausgeputzt. Das ist nicht immer eine einfache Sache. Heuer merkt man die schon seit einiger Zeit beklagte Überalterung unserer Mitglieder ganz besonders. Mindestens 60% der freiwilligen und bewährten Helfer haben gesundheitliche Probleme und sind beim besten Willen nicht in der Lage das Team zu verstärken. Dass es trotzdem gelang ist unschwer zu erkennen, denn das Haus ist von einem kleinen aber fleißigen Team wieder in einen hervorragenden Zustand gebracht worden und wird uneingeschränkt unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen. Mitgeholfen haben die sorgfältigen Wintervorbereitungen und der mäßige Verlauf des Winters mit wenigen Stürmen und den wegen Eismangel entfallenen Clubaktivitäten. Nichts war es heuer mit Eislaufen und Eisstockschießen. Hoffentlich bleibt das nicht so, mit der Klimaveränderung. Am späten Nachmittag sind wir der freundschaftlichen Einladung des Bürgermeisters der Freistadt gefolgt und genossen den Ruster Wein und die köstlichen Aufstriche, die uns kredenzt wurden. Hier möchten wir uns ganz besonders bei Vizebürgermeisterin, Frau Luzia Drawitsch, und bei Frau Gertrude Hirschmann bedanken. In kleinen Diskussionsrunden wurde hauptsächlich das alle betreffende Thema Campingplatz besprochen und festgestellt, dass auch langjährige Mitglieder unseres Segelclubs ihre Parzellen aufgegeben haben, aber dem Segeln und dem Club treu bleiben werden. Das ist das Positive an dem ganzen Schlamassel, das mit einigem guten Willen auch verhindert hätte werden können. Jedenfalls zeigt ein Rundgang durch die entstandene Freizeitwüste, dass in demselben Tempo, in dem der Platz von seinen langjährigen Pächtern geräumt wurde, die Neuansiedlung nicht passieren wird. Der Generationswechsel auf zahlungskräftigere Pachtnehmer wird möglicherweise zu einem Spießrutenlauf der erfahrenen Pächterfamilie und letzten Endes auch der Stadtverwaltung. Man wird ja sehen wohin sich die Dinge entwickeln werden. Auf geht's Freunde! Es kann wieder gesegelt werden. KDP |